TAG 34 – PORTLOE

☀️ Aufgang: 6:45 / Untergang 19:51

Zu Beginn des Hikes: 5:49 / 20:49

Ich habe also schon fast 2 Stunden weniger Licht am Tag!

Ich breche früh auf und gönne mir in der City noch einen Cappuccino. Es ist ruhig. Die Stadt wacht gerade erst auf. Die KreuzfahrerInnen sind weg😛

witzig, die Jungs joggen von Station zu Station und haben ihren Spaß 🏃‍♂️🏃🏻‍♂️

Um 8:30 fährt die Fähre, die mich auf die andere Seite des „Penryn Rivers“ nach St.Maves bringt.

Es geht los

Über den River

Ruderer am Morgen

Dann muss ich noch ein zweites, kleineres Boot zur Querung eines Nebenarms nehmen

Ganz hinten, das Boot nehme ich

Alte schnelle Jacht vor Anker im Hintergrund gefällt mir👍
Renate und Walter aus Österreich

Meine Thru-Hike Famaly bekommt Zuwachs :

An Board treffe ich Renate (64?) und Walter (77) aus der Nähe von Salzburg. Sie sind seit Minehead unterwegs und wollen auch nach Poole.

Sie haben kein Zelt dabei, dafür ? Ja was weiß ich denn, schicke Abendgaderobe? Die Rucksäcke sind groß und voll 🤔

Es stellt sich heraus, dass sie erfahre FernwanderInnen sind und so einiges gelaufen sind . Unter anderen auch den GTA in mehreren Abschnitten aber komplett!

auf dem Weg

Hat Renate für mich aufgenommen
Heute habe ich das erste Mal auf dieser Reise Seehunde gesehen (auf dem Bild die kleinen schwarzen Punkte
Ja, was sind das für Spuren?

🏇 🏇

Hike über die Beach🫶
Blick zurück zum SWCP. Public foodpath ins Dorf
Abendeinkauf im kleinen Dorf Veryan. Diesen Laden gibt’s seit über 100 Jahren 👆
Pub, komme ich irgendwie nicht dran vorbei….🍺🫣

Mein Schäferwagen für die Nacht. Ian zeigt mir stolz seinen Ausbau. Es ist alles super liebevoll eingerichtet. Wir unterhalten uns eine Weile. Er ist sehr nett. Er und seine Frau stocken damit ihre Rente auf. Ich freue mich auf den Abend. Nachts kann es Eulen geben die gern auf ein paar Meter entfernten Pfeilern sitzen.

Hier würde ich gerne mehrere Tage verbringen!

Aus dem Internet gezogen, hier direkt an der Küste passiert, es war eine Hamburger Reederei und ein Hamburger Schiffsjunge dabei, einer von Fünf die überlebten:

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„DAS UNGLÜCK DER HERA“

Sie befand sich mit einer Ladung Nitrat auf einer 90-tägigen Reise von Chile nach Falmouth. Wegen tagelangen schlechten Wetters und einer defekten Stoppuhr war eine exakte Positionsbestimmung unmöglich. In der Nacht zum 1. Februar 1914 rammte das Schiff im dichten Nebel den Gull Rock nahe der Landspitze Nare Head in der Bucht von Veryan. Das Schiff sank extrem schnell. Von den 24 Besatzungsmitgliedern starben 19 Mann. Nur 5 Seeleute konnten gerettet werden, weil sie stundenlang im eiskalten Wasser an der herausragenden Mastspitze des Wracks ausharrten.

Im nahegelegenen Dorf Veryan wurden 15 der geborgenen deutschen Seemänner bestattet.

Das Gemeinschaftsgrab ist über 30 Meter lang und gilt als das längste Grab in ganz Großbritannien (manche Historiker sprechen sogar von ganz Europa)“

Kirche mit Friedhof und Gemeinschaftsgrab

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